Spateck Gipelweg über den Bergrücken

Spateck im Sattental

Das Spateck (2256 m) im Sattental ist mein heutiges Ziel. Mit dem Auto geht es von Pruggern aus, hinein in das Sattental. Dort fährt man bis zum Leonardkreuz, wo man  parken kann. Sollte dort kein Platz sein, einfach bis zum großen Parkplatz der sich 600 m weiter im Tal befindet weiterfahren.
Vom Leonard Kreuz geht es dann links der Forststraße bis zu 1,5 Stunden in Serpentinen durch den Wald hinauf bis zur Schladminger Alm. Dies ist eher der unschöne Teil der Wanderung. Der richtig schöne Teil beginnt bei der Schladminger Alm, als auch die Alm selbst. 13, teils uralte Hütten stehen dort wie in einem kleinen Dorf vereint, und teilweise kann man diese Hütten auch mieten.
Schladminger Alm im Sattental

Von der Alm geht es dann durch einen wunderschönen Wald mit Lerchen, Zirben und Fichten leicht bis steil steigend hinauf. Zahlreiche Heidelbeersträucher säumen den Weg. Der Wald lichtet sich immer mehr und besonders im Herbst leuchten diese Heidelbeersträucher und einzelne Lerchen in der Sonne.

Nach gut 40 Minuten erreicht man bereits das Schladminger Thörl. Man befindet sich jetzt auf einem Bergrücken und bekommt eine tolle Aussicht auf die Kleinsölk präsentiert. Auch das Gipfelkreuz auf dem markanten, felsigen Spateck ist jetzt bereits zum sehen. Richtet man seinen Blick nach links kann man den Weg sehen, der zum Kochofen und zum Michaelerberghaus führt.
Spateck bei Nebel
Anfangs geht es noch über Grasboden über den Bergrücken hinauf. Bis man an die markante Stelle kommt, die mit einem Seil gesichert ist. Hier sollte man unbedingt Schwindelfrei sein, ist der Grat doch schmal und links und rechts geht es steil bergab. Es ist zwar nur ein kurzes Stück, aber für viele war diese Stelle ein Grund zum Umkehren. Hat man diese überwunden kommt man bald zur zweiten Seilsicherung bei der es gut 4 Meter steil bergab geht. (Ich hatte den Eindruck, das beide gesicherten Stellen beim Rückweg leichter zum meistern waren.)
Spateck Kochofen

Hat man diese Stellen überwunden geht es dann steil hinauf, über große und kleine Felsbrocken und Grasnarben, die sich aber wie eine Stiege anbieten. Es ist auch hier Vorsicht geboten, besonders wenn es feucht ist.

Bald steht man aber schon oben am Gipfel und bekommt einen tollen Ausblick über die Täler und die umliegenden Berge des Spateck.

Fazit: Diese Tour zählt zu den schönsten unserer Region. Man trifft nur selten andere Leute. Besonders schön wird die Wandertour aber erst ab der Schladminger Alm. Es sei denn man mag Forst-, und Schotterwege. Im oberen Gipfelbereich ist Trittsicherheit und Schwindelfreiheit absolut nötig.

Aufstieg: 1150 Höhenmeter und Rückweg ist der selbe.

 

 

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